Fonds-FAQ

Häufige Fragen und Antworten rund um Investmentfonds

Corporate - Range of Investments

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie kompakte Antworten zu häufig gestellten Fragen rund um Investmentfonds und den Kauf von Fonds.

Investmentfonds werden in verschiedene Anlageklassen unterteilt. Die wesentlichen sind: 

  • Aktien
  • Anleihen (auch Renten genannt)
  • Multi-Asset (auch Mischfonds genannt)
  • Geldmarkt
  • Absolute Return
  • Rohstoffe

Ja, wir bieten eine große Palette an ETFs an. Unser ETF-Angebot finden Sie auf einer eigenen Website.

Bei ausschüttenden Fonds werden Erträge, die dem Fonds im Geschäftsjahr zugeflossen sind, an die Anlegerinnen und Anleger ausgeschüttet, etwa Dividenden oder Zinsen. Diese Ausschüttung kann bei manchen Anteilsklassen auch häufiger als einmal im Jahr erfolgen.

Bei jeder Ausschüttung vermindert sich der Preis des Fondsanteils rechnerisch um die Höhe der Ausschüttung. Dies ist der sogenannte Ausschüttungsabschlag.

Bei thesaurierenden Fonds werden die Erträge nicht ausgeschüttet, sondern im Fonds wiederangelegt. Ein Ausschüttungsabschlag erfolgt daher nicht.

Die aktuellen Ausgabe- und Rücknahmepreise unserer Publikumsfonds finden Sie auf unserer Website:

Ja, wir bieten hierfür einen E-Mail-Service an. Sie können individuell festlegen, ob Sie die Fondspreise täglich, wöchentlich oder monatlich erhalten möchten. Wenn Sie als Privatanleger ein Fondspreis-Abonnement einrichten möchten, können Sie sich in wenigen Schritten registrieren.

WKN
Die WKN oder Wertpapierkennnummer wurde 1955 in Deutschland eingeführt und dient der eindeutigen Identifizierung eines Wertpapiers. Die sechsstellige Kennziffer setzt sich aus einer Abfolge von Buchstaben und Ziffern zusammen. 

ISIN
Die ISIN oder International Securities Identification Number wurde 2003 eingeführt, um Wertpapiere auch international eindeutig identifizieren zu können. Die ISIN besteht aus zwölf Zeichen, wobei die ersten beiden Buchstaben das Auflageland angegeben, zum Beispiel DE für Deutschland oder LU für Luxembourg. 

Jedes an einer deutschen Börse gehandelte Wertpapier hat sowohl eine WKN und als auch eine ISIN.

Der Rücknahmepreis entspricht in der Regel dem sogenannten Nettoinventarwert, für den auch häufig die englische Abkürzung NAV (Net Asset Value) verwendet wird. Dafür ermittelt die Verwahrstelle die aktuellen Kurse für alle im Fonds enthaltenen Wertpapiere, addiert diese, fügt die Höhe der Barreserve hinzu und zieht aufgelaufene Kosten des Fonds ab. Dieser Nettoinventartwert wird anschließend durch die Anzahl der ausgegebenen Fondsanteile dividiert, um den Wert eines Investmentanteils zu ermitteln. Sollte die Fondsgesellschaft Rücknahmegebühren berechnen, so werden diese noch vom Nettoinventarwert abgezogen, um den Rücknahmepreis zu ermitteln. 

Der Ausgabepreis ist der Preis, zu dem ein Fondsanteil erworben werden kann. Er setzt sich aus dem Nettoinventarwert plus Ausgabeaufschlag zusammen. Ein Beispiel: Bei einem Nettoinventartwert von 100 € und einem Ausgabeaufschlag von 5% ergibt sich ein Ausgabepreis von 105 €.

Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Gebühr, die beim Kauf von Fonds anfällt. Er wird als Prozentsatz auf Basis des Rücknahmepreises angegeben. Die Höhe des Ausgabeaufschlags variiert in Abhängigkeit von der Art des Fonds und des Vertriebswegs und deckt in erster Linie die Beratungs- und Vertriebskosten ab. 

Die Verwaltung eines Fonds verursacht Kosten, z.B. für das Fondsmanagement, Fondsbuchhaltung und Information der Anteilsinhaber. Die Kapitalanlagegesellschaft berechnet deshalb für ihre Portfoliomanagement- und Verwaltungsleistungen einen festgelegten Prozentsatz des Fondsvermögens als Verwaltungsvergütung. Die Höhe und Art der Berechnung wird in den Anlagebedingungen genannt. 

Sie finden die aktuellen Fondspreise auf den Amundi Webseiten, aber auch auf Fondsplattformen wie z.B. onvista.de, finanzen.net oder ariva.de. 

Amundi bietet gegenüber Privatpersonen keine Anlageberatung an. Wenn Sie als Privatperson eine Anlageberatung in Anspruch nehmen möchten, wenden Sie sich daher bitte an einen Bankberater oder einen unabhängigen Finanzberater

Eine Mindestanlagesumme ist bei den in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassen Investmentfonds nicht vorgesehen, kann aber bei bestimmten Anteilsklassen des Fonds vorgeschrieben sein. Mindestbeträge für Sparpläne können unterschiedlich hoch sein, Sie können diese bei Ihrer depotführenden Bank erfragen.

Amundi Asset Management führt selbst keine Depots, daher können Sie direkt bei uns kein Depot eröffnen. Bitte wenden Sie sich für die Eröffnung eines Depots an Ihre Bank oder Ihren Anlageberater oder -beraterin. Ein Depot können Sie auch selbst bei einem Broker oder Neobroker eröffnen.

Die Fonds von Amundi Asset Management erhalten Sie bei Banken, Direktbanken, Sparkassen, Brokern und Neobrokern sowie freien Anlagaberatern.