Regulatorische Informationen

EONIA Neuberechnung / €STR

Ein neuer risikofreier Referenzzinssatz, der Euro Short-Term Rate (€STR), wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) am 2. Oktober 2019 T+1 um 08:00 Uhr (MEZ) veröffentlicht. Der €STR wird den EONIA (Euro OverNight Index Average) ab dem 3. Januar 2022 vollständig ersetzen.

Ab dem 2. Oktober 2019 wird der EONIA auf "€STR + 0,085%" neu kalibriert und der Veröffentlichungszeitpunkt wird sich von 19:00 Uhr (MEZ) auf T+1 "oder kurz danach" verschieben. Diese von der EZB festgelegte Neuberechnung gewährleistet eine ökonomische Kontinuität des EONIA vor und nach dem 2. Oktober 2019. Für Endanleger besteht kein Handlungsbedarf.

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Pressemitteilungen:

Richtlinien zur Stimmrechtsausübung

Grundsätze für die Auftragsausführung

Wohlverhaltensregeln des BVI

Die Wohlverhaltensregeln der im Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (BVI) zusammengeschlossenen Gesellschaften formulieren einen Standard des guten und verantwortungsvollen Umgangs mit dem Kapital und den Rechten der Anleger. Sie skizzieren, wie die Kapitalverwaltungsgesellschaften den gesetzlichen Verpflichtungen gegenüber Anlegern nachkommen und wie sie deren Interessen Dritten gegenüber vertreten. 

Die Amundi Deutschland GmbH verpflichtet sich als Mitglied des BVI zur Einhaltung der Wohlverhaltensregeln.

Vergütungspolitik der Amundi Deutschland GmbH

Die Gesellschaft unterliegt den für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden aufsichtsrechtlichen Vorgaben im Hinblick auf die Gestaltung ihres Vergütungssystems. Die Gesellschaft hat deshalb eine Vergütungspolitik eingeführt, welche die Grundsätze des Vergütungssystems definiert. Dies ist Ausdruck des hohen Werts, den die Gesellschaft einer nachhaltigen Ausgestaltung ihres Vergütungssystems, unter Vermeidung von Fehlanreizen zur Eingehung übermäßiger Risiken, beimisst. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft überprüft regelmäßig, generell mindestens einmal jährlich, die Umsetzung der Vergütungspolitik. Das Vergütungssystem der Gesellschaft umfasst fixe und variable Vergütungselemente. Die fixen und variablen Bestandteile der Gesamtvergütung stehen bei der Gesellschaft in einem angemessenen Verhältnis und der Anteil der fixen Komponente an der Gesamtvergütung weist eine hinreichende Höhe auf. Dies lässt eine flexible Ausgestaltung der variablen Vergütung zu; bei Eintritt von bestimmten risikorelevanten Voraussetzungen kann auch vollständig auf die Zahlung einer variablen Komponente verzichtet werden.

Für die Geschäftsleitung der Gesellschaft, Mitarbeiter, deren Tätigkeiten einen wesentlichen Einfluss auf das Gesamtrisikoprofil der Gesellschaft und der von ihr verwalteten Sondervermögen haben, sowie bestimmte weitere Mitarbeiter ("risikorelevante Mitarbeiter" oder „Risktaker“) gelten besondere Regelungen. So kommt für risikorelevante Mitarbeiter aufgrund der regulatorischen Vorgaben ein Anteil von mindestens 40 Prozent der variablen Vergütung erst zeitverzögert zur Entstehung und wird in ratierlichen Beträgen über die Dauer von mindestens drei Jahren, unter Einbeziehung einer nachträglichen Überprüfung, gewährt.

Die Einzelheiten der aktuellen Vergütungspolitik, darunter eine Beschreibung darüber, wie die Vergütung und die sonstigen Zuwendungen berechnet werden, und die Identität der für die Zuteilung der Vergütung und sonstigen Zuwendungen zuständigen Personen, befinden sich derzeit in Überarbeitung. Nach Abschluss der Überarbeitung werden wir Sie an dieser Stelle über die Einzelheiten der Vergütungspolitik informieren. Der freiwillig gebildete Vergütungsausschuss besteht aus drei Mitgliedern und setzt sich aktuell aus zwei Aufsichtsräten sowie der Leitung der Personalabteilung der Gesellschaft zusammen.

Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne eine kostenlose Papierversion dieser Internetseite über die Vergütungspolitik zur Verfügung.  

Stand: September 2017